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Genießen. Bewahren. Wasser ist Leben. Wasser ist das Thema der diesjährigen Kneipp Challenge, dem Kreativwettbewerb des Kneipp-Bundes e.V.
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Kneipp Challenge 2026

Muskelkater: Was in Deinem Körper passiert – und was jetzt hilft

Vielleicht kennst Du das: Du hast dir vorgenommen, Dich mehr zu bewegen, startest motiviert mit Sport oder Training – und ein oder zwei Tage später tut plötzlich alles weh. Treppensteigen wird anstrengend, Hinsetzen fühlt sich ungewohnt schwierig an, und selbst Lachen kann ziehen. Willkommen beim Muskelkater. Gerade wenn man viele gute Vorsätze hat und etwas zu ehrgeizig startet, ist er keine Seltenheit.

Aber ist Muskelkater eigentlich schlimm? Und was kannst Du tun, wenn er da ist?

Muskelkater entsteht, wenn Muskeln stärker oder anders beansprucht werden als gewohnt. Dabei kommt es zu winzigen Schäden in den Muskelfasern. Der Körper beginnt sofort mit Reparaturprozessen, um diese Strukturen wieder aufzubauen. In diesem Zusammenhang entstehen leichte Entzündungsreaktionen, Flüssigkeit sammelt sich im Gewebe und übt Druck auf Nervenenden aus. Das führt zu den typischen Schmerzen, die meist erst ein paar Stunden verzögert auftreten.

Viele denken, dass Muskelkater ein Zeichen für besonders gutes oder effektives Training sei. Das ist jedoch ein Irrtum. Für den Muskelaufbau ist Muskelkater nicht notwendig, denn Muskeln werden auch dann stärker, wenn nach dem Training keine Schmerzen auftreten.

Wenn Du Muskelkater hast, ist das in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Er klingt in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst wieder ab. Du kannst deinen Körper in dieser Zeit unterstützen, indem Du auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtest. Wasser hilft dabei, den Stoffwechsel in den Muskeln zu unterstützen und Abbauprodukte schneller abzutransportieren. Auch eine eiweißreiche, ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle, da Proteine wichtige Bausteine für die Reparatur der geschädigten Muskelfasern liefern.

Leichte, lockere Bewegung kann helfen, die Regeneration zu unterstützen. Ein Spaziergang mit Deinen Freunden, entspanntes Radfahren oder lockeres Schwimmen können die Beschwerden lindern, solange Du auf dein Körpergefühl hörst und keine zusätzlichen Schmerzen provozierst. Viele empfinden außerdem Wärme als angenehm, etwa durch ein warmes Bad oder eine Wärmflasche, da sie die Muskeln entspannt und die Durchblutung anregt. Wickel oder Umschläge werden ebenfalls häufig genutzt, um das Spannungsgefühl in den Muskeln zu lindern.

Um Muskelkater vorzubeugen, hilft es, neue sportliche Belastungen langsam zu steigern und dem Körper Zeit zu geben, sich anzupassen. Regelmäßige Bewegung ist dabei sinnvoller als seltene, sehr intensive Trainingseinheiten. Auch gezieltes Aufwärmen ist wichtig, um die Muskulatur auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten.