Joggen – Dein eigenes Tempo finden
Einfach Schuhe anziehen und loslaufen: Joggen gehört zu den unkompliziertesten Möglichkeiten, Deinen Körper in Bewegung zu bringen. Beim Laufen arbeiten nicht nur Deine Beine. Dein Herz schlägt schneller, Deine Atmung wird kräftiger und Dein ganzer Kreislauf kommt auf Touren. Mit der Zeit verbessert sich Deine Ausdauer – und Strecken, die anfangs noch anstrengend waren, fallen Dir plötzlich leichter.
Das Beste am Joggen: Du bestimmst das Tempo. Niemand muss möglichst schnell sein. Gerade am Anfang kannst Du langsam laufen, zwischendurch gehen und Dich Schritt für Schritt steigern. Und selbst kurze Laufeinheiten können etwas bewirken: In einer großen Untersuchung mit mehr als 5.000 Schülerinnen und Schülern zeigte sich, dass bereits 15 Minuten Bewegung im eigenen Tempo positive Effekte auf bestimmte geistige Leistungen und das Wohlbefinden haben können.
Beim Joggen trainierst Du nämlich nicht nur Muskeln, Herz und Lunge, sondern auch Deinen Kopf. Bewegung kann helfen, Stress abzubauen, die Stimmung zu verbessern und sich anschließend wieder besser zu konzentrieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt bei Kindern und Jugendlichen neben positiven Wirkungen auf Fitness und Knochen ausdrücklich auch Vorteile für Denkvermögen und psychische Gesundheit.
Übrigens empfiehlt die WHO Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 17 Jahren im Durchschnitt mindestens 60 Minuten Bewegung pro Tag – und dazu zählt nicht nur Sport. Auch Radfahren, Spielen, Toben oder der Weg zu Fuß gehören dazu. Joggen kann also ein Teil davon sein. Und dabei gilt: Du musst nicht der Schnellste sein. Viel wichtiger ist, dass Du Dein eigenes Tempo findest, dranbleibst und irgendwann merkst: Hey, heute komme ich schon weiter als beim letzten Mal!
